90er Deck

27. April 2009

Gerade eben bin ich über eine, fast schon verloren gegangene, Arbeit gestolpert. Es ging dabei um ein Deck für MOB Skateboards, was ich mit meinem Kollegen von MY FRIEND THE FAWN entworfen hatte. Das ganze wurde leider als zu 90er empfunden. Naja schade, ich find´s trotz dem gut. Ich mag halt die Vergangenheit. Nur die Linien, die würd´ ich heute wohl eher weg lassen.
My friend the fawn -vs- Dex

Kreativtechnik Morphologische Matrix

17. März 2009

Nach unzähligen Logoentwürfen zum Thema „Weiße Berufe”, gehen mir in letzter Zeit auch schon mal die Ideen aus. Für WHITEVISION habe ich jetzt die in der Ausbildung erlernte Kreativtechnik – Morphologische Matrixe rausgekramt.
Man mache sich eine zweispaltige Tabelle. In die linke Spalte schreibt man verschiede Punkte die für das Unternehmen maßgeblich sind, wie z.B. Wort- und Buchstabenelement, Bildelement – Arzt, Gesundheit, Wellness, Zahnarzt…, Bildelement USP usw. Die rechte Spalte rastert man. Jetzt malt man in das Raster die jeweiligen Symbole oder Piktogramme, was einem eben einfällt. Danach versucht man die einzelnen Symbole zu kombinieren.

Die Technik ist sehr simpel, und auch nicht immer sinnvoll. Aber ich muss schon sagen, für WHITEVISION hat es mich jetzt schon einige male auf gute Ideen gebracht.

Morphologische Matrix

slanted #6

11. November 2008

// Signs, Symbols, Ornaments

Die sechste Ausgabe des slanted magazine ist erschienen. Das Typo-Magazin das von Mitgliedern des Karlsruher Büro für Gestaltung > Magma, gemacht wird, gibt der Typografie die Beachtung die Ihr gehört. Unterstützt wird das Ganze durch das sehr interessante WebBlog www.slanted.de.

Der Fokus des aktuellen Magazins liegt auf Zeichen, Symbolen und Ornamentschriften. Diese Thematiken werden in einer ersten Sektion in Artikeln, visuellen Essays, in Font- bzw. Fontlabelportraits, sowie den Rubriken Fontnames Illustrated, Typolyrics oder Fotostrecken beleuchtet. Zu finden sind darunter Beiträge von Marian Bantjes (die auch das diesmalige Cover gestaltet hat), Prof. Johannes Bergerhausen, Typosition, Romibello und vielen anderen. Die zweite Sektion bietet Interviews (unter anderem mit Hubert Jocham, PetPunk, Kurt Weidemann, Raban Ruddigkeit und Jan Middendorp), ein Portrait des Museums für Druckkunst Leipzig sowie (Abschluss-)Arbeiten von Studierenden und andere Typostories. Hierunter wird auch die Machtwerk meines alten Gefährten Patrick Hubbuch vorgestellt. Schönes Ding! Das Ganze ist mehr als Sehenswert und soweit ich das mitbekommen habe, sogar unter amazon zu beziehen.

Slanted #6

To There And Back Again

30. April 2008

Als kleine Erfrischung, zwischendurch, ist es doch immer wieder schön für gute Freunde zu arbeiten. Einer davon ist Rob Pepper, ein mir sehr am Herzen liegender Künstler aus London.
Für Ihn habe ich endlich mal ein Wappen machen dürfen (wollte ich schon lange mal machen). Nebenbei ist die Heraldik auch ein sehr interessantes Thema. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie ich finde. Wer am 08.05. gerade zufällig in London ist, und sich für konzeptionell und gestalterisch hochwertige Kunst interessiert, sollte auf jeden Fall, bei der Ausstellungseröffnung in der SW1 Gallery, vorbeischauen.

Rob Pepper Exhibition

freie Tage

25. März 2008

Über Ostern hatte ich endlich mal wieder ein paar Tage um durchzuatmen. Unter anderem habe ich mir Gedanken darüber gemacht das der Beruf des Werbers darin begründet ist das die meisten Primärbedürfnisse in unserer Gesellschaft gestillt sind. Über die Deckung der Grundbedürfnisse hinaus haben viele noch Kapital übrig das umworben wird. Glücklich sind wir das wir zu dem schwindend kleinen Teil gehören der sich über solche Dinge Gedanken machen kann.
Die Bundeszentrale für politische Bildung oder die Enquete-Komission in ihrem Schlussbericht, gaben mir genügend Material und Informationen um mich mit diesem Thema etwas „tiefer“ auseinander zu setzen. Ausreichend Stoff um sich auch mit dem Thema Unternehmensethik und Werte, im Umgang mit dem Kunden und als Kunde, auseinanderzusetzen. Ich finde in allem steckt doch immer wieder das gute alte Prinzip von Saat und Ernte: „Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.“ Wer geizt im Service der trifft auf geizige Kunden und wer bei der Produktion spart der sägt am eigenen Ast. Wo eine Volk ausgebeutet wird, kann kein nachhaltiges und solides Wirtschaftswachstum entstehen – und damit auch kein neuer Markt.