Schöne Geschichten

14. Januar 2008

Heute bin ich über eine Geschichte gestolpert die meinen Tag etwas heller gemacht hat.

Tempel der Spiegel

Vor langer Zeit gab es in China den Tempel der Spiegel. Mein Grossvater erzählte mir davon, er hatte es von einem Bekannten gehört, der lange in China war, und dort von einem weisen Mönch diese Geschichte erfahren hatte. Der Tempel also, er lag auf der Spitze eines Berges und äußerlich recht unscheinbar. Eines Tages kam ein Hund in diesen Tempel, in dem abertausende von Spiegeln so aufgestellt waren, dass das eigene Spiegelbild sich tausendfach im Tempel wieder spiegelte. Der Hund erschrak, bekam Angst und knurrte und fletschte böse die Zähne. Und tausend Hunde schauten ihm entgegen und knurrten, und fletschen böse die Zähne. Der Hund ergriff die Flucht. Von nun an dachte er, dass es auf der ganzen Welt nur lauter böse Hunde gäbe, die mit ihm kämpfen und ihn beissen wollten. Ein paar Tage später kam ein anderer Hund in diesen Tempel. Als er die tausend anderen Hunde sah, da freute er sich, wedelte mit dem Schweif und sprang herum, und tausend andere Hunde freuten sich, wedelten mit dem Schweif und spielten mit ihm. Dieser Hund kehrte mit der festen Überzeugung zurück, dass es auf der ganzen Welt nur lauter freundliche Hunde gäbe, die mit ihm spielen wollen. Der weise Mönch fragte: ‚Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Hunden?“

frei nacherzählt

Yevonda2 1152-1

dieLAMB

5. Dezember 2007

Extrem gute Arbeiten, mit gutem Inhalt gibt´s bei dieLAMB. Wahnsinn.

Bild 12-1

Technorati Tags:

Vorvorsatz

5. Dezember 2007

Schon mal vorab hab ich mir für´s nächste Jahr den Vorsatz genommen das auf meiner Seite mehr passieren soll. Dieses Jahr war doch schon recht viel los, und das wird wohl auch nicht weniger, aber nichts desto trotz soll sich das ganze hier ja auch lohnen. Am liebste würde ich immer über die aktuellen Arbeiten berichten aber das darf ich ja nicht wegen Betriebsspionage. Also werde ich hier mal kurz ein paar Screenshots zeigen, an was ich so alles in letzter Zeit gearbeitet habe. Das ganze ist schon etwas abgekühlt, aber immer noch extrem heisssss.

· ZeitGeist
· Splitt.org
· Herzog, Kassel & Partner
· Emergent Deutschland

ZeitGeist Kirsche Copy
Labyrinth

Dialyse-1
Lotussea

Technorati Tags: , , , , ,

Schnelligkeit.

12. Juli 2007

Vor kurzem kam nachmittags eine Dokumentation über Sprachkurse für Kleinkinder. Kinder, bei denen das Englisch pauken schon mit zwei Jahren beginnt, als ob Schule nicht schon lange genug wäre. Mein erster Gedanke war, dass ich meinen Kindern das gerne ersparen und ihnen statt dessen Zeit für ihre Entwicklung bewahren würde. Mein zweiter Gedanke war dann aber, dass wenn das alle machen ausser mir, mein Kind später mal Probleme bekommen wird, weil es nicht mitkommt. Das hat mich wieder an die Zwickmühle unserer Zeit erinnert. Das Leben nimmt an Schnelligkeit immer mehr zu und es fällt schwer, sich dem zu verweigern. Eigentlich sollte das Bestreben nach Optimierung dazu führen, dass man mehr Zeit für andere Dinge hat. In den meisten Fällen dient die Optimierung eher dazu, dass man noch mehr arbeiten kann und man am Ende vor lauter Arbeit vergisst zu leben.
Ich denke, dass durch die Beschleunigung viele Dinge nicht mehr beachtet werden. Alles muss Gestern sein. Vergleichbar mit dem Wahrnehmen von Landschaften. Es ist ein riesiger Unterschied, ob man an einer Landschaft vorbei läuft oder mit dem Zug daran vorbei fährt. Für viele Details fehlt die Zeit, um sie überhaupt wahrzunehmen. Düfte, Klänge, Farbnuancen, Materialien, Weite, Formen. Wie viel Zeit braucht man, um sich mit einer Sache wirklich zu beschäftigen? Wie viel Zeit braucht man nach dem Abschluss eines Projektes, um sich darüber zu freuen was man erschaffen hat? Wie viel Zeit braucht man für die Entwicklung und Ausarbeitung einer Idee? Optimieren geht immer, aber was sind die Dinge die man dadurch wirklich verliert? Wird die Wahrnehmung dadurch irgendwann ein von der Geschwindigkeit verzerrtes Bild?

Speed

20. März 2007

*S2*

Affe

Black-Faced Monkey 471064

Im fernen Osten häufig Symbol der Weisheit. Berühmt wurden die drei Affen, von denen der eine sich die Augen, der andere die Ohren und der dritte sich den Mund zuhält; heute oft populär als ein Sinnbild weisheitsvollen Lebens, besonders des Umganges mit den Menschen. Es steht für nichts sehen, nichts hören und nichts reden. Die drei Affen dienten ursprünglich allerdings als Boten, die den Göttern über die Menschen berichten sollten und daher als eine Art Abwehrzauber stumm, taub und blind dargestellt wurden.
In der christlichen Kunst und Literatur wird der Affe meist negativ gesehen. Er symbolisiert, häufig mit einem Spiegel in der Hand, den durch seine Laster zum Tier herabgesunkenen Menschen, besonders die Todsünden Geiz, Wollust und Eitelkeit. Mit einer Kette gefesselt, stellt er meist den überwundenen Satan dar. Die psychoanalytische Traumdeutung sieht in Ihm häufig ein Symbol der Unverschämtheit und des inneren Aufruhrs.